Nils Glagau und Zelina Youssef zum Thema "BĂŒros der Zukunft" in der Orthomol-Zentrale in Langenfeld

„Die Möglichkeit des Perspektivwechsels hat mich sofort fasziniert“

Die Arbeitswelt von morgen braucht mutige, junge Talente, die Lust haben, Themen anzupacken, neue Ideen zu entwickeln und Impulse zu setzen. Deshalb habe ich mich sehr darĂŒber gefreut, als ich Zelina Youssef im Rahmen einer spannenden LinkedIn Initiative zu meiner #ReverseMentoring Session in unserer Orthomol-Zentrale in Langenfeld empfangen durfte. Gemeinsam besichtigten wir verschiedenen RĂ€umlichkeiten an unseren Standorten und fachsimpelten darĂŒber, wie die BĂŒros von morgen aussehen könnten. Im GesprĂ€ch mit meiner Orthomol-Kollegin Kristina lĂ€sst Zelina unsere Session nochmal Revue passieren und gibt einen Einblick in ihre Vorstellungen des optimalen Arbeitsplatzes.
 

Zelina, was hat den Ausschlag gegeben, dass Du Dich fĂŒr das Reverse Mentoring Programm beworben hast?

Die Möglichkeit des Perspektivwechsels hat mich sofort fasziniert! Es wird so gut wie immer auf gleichen Hierarchieebenen entschieden und leider viel zu selten auf Meinungen von außerhalb oder Personen auf anderen Ebenen geachtet.

Dass Nils sich dafĂŒr entschieden hat auch mal uns, die jĂŒngere Generation, nach Ideen und VorschlĂ€gen zu fragen, fand ich so wertschĂ€tzend, dass ich mich direkt bewerben musste, um diese unglaubliche Chance zu nutzen.

Was hat Dich am Thema „BĂŒros der Zukunft“ gereizt? Und was ist Dir als „Gen Z“-Mitglied selbst wichtig an RĂ€umlichkeiten am Arbeitsplatz?

Themen wie „Work-Life-Balance“, „ergonomischer Arbeitsplatz“, „gesunde Mitarbeiter:innen“ sind in der heutigen Zeit ein beliebtes Thema. Obwohl die Wichtigkeit dieser so hoch ist, wird immer nur das Große und Ganze betrachtet. Unsere BĂŒros sind schließlich ausschlaggebend fĂŒr unsere ProduktivitĂ€t, EffektivitĂ€t und vor allem fĂŒr den Erfolg unserer Arbeit. Die Möglichkeit also die BĂŒros der Zukunft, die Basis aller Arbeit mit Nils als erfahrenem GeschĂ€ftsfĂŒhrer unter die Lupe zu nehmen, hat mich besonders gereizt.

Was sind Deine Keywords in Bezug auf den perfekten Arbeitsplatz?

Das wĂ€re fĂŒr mich einmal „frei“ - im Sinne von freier, eigener Entscheidung, wie der eigene Arbeitsplatz aussehen darf. Das bedeutet, dass durch das Angebot von unterschiedlichen Arbeitszonen ich immer frei entscheiden darf, wie ich heute am produktivsten arbeiten kann. Dann wĂŒrde ich sagen „bunt“ – im Sinne von „Ciao, schwarz-weiß-grau“ und „Hallo, wohltuende, entspannende Farben“. Und zu guter Letzt „schnell“ – im Sinne von schneller, voll funktionierender Technik.

Wie ist die Mentoring-Session abgelaufen? Was hat Dir besonders gefallen, was war in Deinen Augen bemerkenswert?

Zu Beginn der Session haben wir uns allgemeine Ideen und VorschlĂ€ge angeschaut und sind anschließend auf die Orthomol-RĂ€umlichkeiten eingegangen. Hier haben wir besprochen, was bereits gut umgesetzt worden ist und mit welchen kleinen VerĂ€nderungen man die RĂ€ume in meinen Augen noch etwas mehr aufpeppen kann. Hiernach wurden mir von Nils die RĂ€ume vor Ort gezeigt und vorgestellt. Auch hier haben wir die zuvor besprochenen Ideen explizit auf die gezeigten RĂ€umlichkeiten bezogen.

Besonders bemerkenswert fand ich, dass wir uns durch den gemeinsamen Austausch nicht auf Fehler fokussiert, sondern gemeinsam viel Neues und Inspirierendes gelernt haben und uns immer besser Richtung BĂŒros der Zukunft bewegten.

Wie hast Du Nils in Eurer Mentoring-Session erlebt? Wart Ihr auf einer WellenlÀnge oder gab es auch Punkte/Themen, bei denen Ihr unterschiedlicher Meinung gewesen seid?

Die Mentoring-Session mit Nils fand ich durch die unbelastete und authentische Darstellung unserer Blickwinkel sehr angenehm und motivierend. Ich fand es sehr wertschĂ€tzend, dass er sich fĂŒr mich und das Thema „BĂŒros der Zukunft“ ungeteilte Zeit und Aufmerksamkeit genommen hat. Es gab viele Themen/Punkte, in denen wir uns einig waren und gleichzeitig die Standpunkte des GegenĂŒbers nachvollziehen konnten.

Beschreibe uns doch gerne kurz einige der Ideen, die Du Nils vorgestellt hast.

Durch eigene Erfahrung in engen BĂŒrorĂ€umen bin ich durch Recherche auf die Idee gekommen, den Aspekt Raumteiler und Natur zu kombinieren und somit weg von WĂ€nden zu kommen. BaumstĂ€mme oder hĂ€ngende Pflanzen sind zum Beispiel eine sehr angenehme, luftige Alternative zu einem Paravent.

Nachdem ich durch das Bildmaterial, das man mir im Vorfeld zugeschickt hat, erfahren habe, dass Orthomol ein Beachvolleyballfeld hat, kam mir direkt die Idee dem Ganzen ein richtiges BeachgefĂŒhl zu geben. Palmen fĂŒr die Ecken des Feldes, HolzbĂ€nke fĂŒr die Trennung zum Feld oder große blaue Banner von Orthomol fĂŒr den „Spielfeldrand“, die wie bei Fußballfeldern auf die Sponsoren hindeuten. Solche kleinen VerĂ€nderungen bewirken schon sehr viel und geben dem Ganzen ein komplett anderes Feeling.

In einigen Artikeln bin ich außerdem auf die Idee gestoßen, dass man in Creative Rooms weg von dem typischen Eckigen und Strikten muss. Das habe ich auch Nils vorgestellt. Das Geradlinige der BĂŒros wird also in Creative Rooms durch ovale oder runde StĂŒhle und Tische aufgelöst und zum Bespiel durch HĂ€ngematten oder SitzsĂ€cke unterstĂŒtzt.

Was sagst Du zu den Orthomol-RĂ€umlichkeiten?

Ich kann nur bestĂ€tigen, dass die Orthomol-RĂ€umlichkeiten, in Bezug auf die BĂŒros der Zukunft, sehr weit vorne sind. Nils kombiniert die Komponenten „BĂŒro und Arbeit“ sehr angenehm mit den Komponenten „WohlfĂŒhlen und Ruhe“. Ob es warme, empfangende Farben in Eingangsbereichen und Fluren sind oder die Eingliederung des Elementes Wasser zum Beispiel, das in der KĂŒche fĂŒr mehr Gelassenheit sorgt. Gleichzeitig vermittelt er die Geschichte und Entwicklung seiner Familienunternehmens Orthomol sehr lebhaft.